An das Wilde glauben

Alterität = das Unbekannte, das Fremde, Andere (was man nicht versteht, aber da ist) in einem selbst.

Herbst

Krasser Anfang!

Deutung als Geburt und nicht als Tod.

Mann, der ein Foto der Verletzten macht.

Realistische Beschreibung des Schocks?

Arzt mit Goldkette, Goldzähnen und Golduhr.

Indigene suche nach ihrem Bär. Wie man das machen soll (Darja und Andrei)

Der spirituelle Teil (Reflexion Begegnung mit Bär als Du, S. 34) finde ich schräg.

Sie sucht bewusst die spirituelle Erfahrung. Geht an die Grenzen…

Finde die Begegnung mit dem Bären sehr spannend: das Ungeheuerliche, die Angst, der Kampf, das Adrenalin…

Aber das Spirituelle irritiert mich in seiner unmittelbaren Naivität.

Winter

Sich ausgestellt wie im Zoo vorkommen.

Bricht mit Charles, dem früheren Ich.

Es gibt mehrere Ichs. Nicht nur mein Ich des Gesichts. Was soll sie da der Stationspsychologin antworten? S. 48

Sie lebt mit einer Paralellwelt S. 49

Sie schreibt, dass sie bei der Expedition zum Vulkan in der Nacht von Bären träumte und sich vor ihnen ängstigen.  Sie nennt das Visionen S. 50.

Expedition im Nebel durch Gletscher im Vulkangebirge. Durch einen Fluss. Letzter Tag vor der Begegnung mit dem Bär. S.52 Das Ende des Ausfluges. Es hat wieder Vegetation. Sie trennt sich von den anderen, weil die anderen zu langsam für sie sind. S.53/54.

Kiefer als Schauplatz des Kalten Kriegs.

Im Traum trifft und ringt und spricht sie mit dem Bären. S. 66.

Liste der in der Schlacht verlorenen Teile. S. 67

Das Gleichgewicht der unterschiedlichen Teile/Welten finden. S. 68

Poetische Beschreibungen, S. 73.

Psychologische Bearbeitung: den Bär als Bedeutung in sich finden. S. 74 – Ablehnung dieses „Ich“-bezogenen Ansatzes. S. 75

„Wir“ mit dem Bären. Der Bär nicht ein Teil in sich. Er ist ein eigenes Leben im Universum. S. 76

Sie suchte nach der Kriegerin in sich. S.77 Deshalb nicht geflohen vor dem Bären, sondern mit ihm gekämpft. Sie suchte danach.

Sie will, dass nichts zufällig geschieht und dass sich Lebensbahnen kreuzen. S. 81

Die Mutter teilt ein mythologisches Weltbild.

Frühling

Ihr Verhältnis zur Welt hat sich durch die Begegnung mit dem Bären (zur Zeit, als sie das Buch schreibt) verändert.

Darja, eine alte Ewenin, bewacht sie und ihre Träume. Für Darja gehören Träume nicht nur einer Person, sondern allen. Weil sie träumt, ist sie für die Gemeinschaft wichtig und darf, laut Darja, nicht gehen. S.108

S.109: Zitat von Pascal Qiunard: sich von der Vergangenheit lösen. (unverständlich)

Sie glaubt, dass ihre Unruhe nicht nur von ihr kommt, sondern aus der Verbindung mit der Welt S.111/112.

Schwer lesbares Philosophieren. S.115 Abschweifen in die Mythologie: schwer verständlich. S. 133.

Sie glaubt an andere Welten, von denen es schwierig ist, zurück zu kommen. S.116 halb Mensch/ halb Tier, so beschreibt sie sich s.117 So beschreiben die Ewenen sie. Sie ist wie verhext S.120.

Sie glaubt an ein Gesetz der Raubtiere: Wenn sie aufeinander Treffen, kommt es zur Explosion und die Welt kehrt sich um. S.126 (sehr spezielle Schlussfolgerung)

Sie taucht tief und in die Welt der Ewenen ein und bricht dann radikal den Kontakt zu ihnen ab. S.123

Ewenen

Alle machen alles. Keine klassische Rollenaufteilung.