Thomas Furrer: Und dichtete mir aus.
Ein Vogelmännchen schreit unter gelbem Mond nach seiner Liebe, dem Vogelweibchen, das nicht zurückkehrte.
Er singt und schreit, voll Trauer zu den Wellen und singt leise, damit er die Antwort seiner Geliebten auch hört.
Er sieht seine Geliebte am Wellenrand, doch es ist eine Täuschung.
Irgendwann hört er, dass das Rauschen der Wellen ihm tod sagen.
Ein langes, neue geschriebenes Gedicht. Berührend, erzählt von einem Jungen, der einmal in einer Nacht den verzweifelten Ruf eines Vogelmännchen hörte, und dieser Schmerz ihn zum Poeten erweckte.
Basis bildete das Gedicht „Aus der Wiege endlos schaukelnd“/“Out of the Cradle Endlessly Rocking„
https://www.poetryfoundation.org/poems/48858/out-of-the-cradle-endlessly-rocking