Soeben habe ich Leningrad Cowboys gehört und über deren Show und Witz gelacht. Wie bin ich froh, dass es Kunst und Musik gibt. Dass ich einfach mich ins Tanzen fallen lassen kann und die Mühsal vergesse und vor Freude Eins mit der Welt bin. Eins mit allen.
So wie ich eins mit der Welt bin, wenn ich am kalten Morgen in einen schwarz-grau-rosa-weiss-hellgelben Sonnenaufgang hineinfahre. Wenn die Wucht der Natur mich berührt und ich mir klein, aber Teil eines grossen Ganzen vorkomme.
Aber zurück zur Show und Ironie: wenn ich mich ganz Wohl fühle in witziger Stimmung und farbiger Show ist mir das von Menschen gemachte gute Spektakel noch lieber, als das der Natur. Denn bei der Natur empfinde ich es als selbstverständlich, dass es Schönes zu entdecken gibt. Bei den Menschen muss ich es bewusst suchen und freue mich dann, wenn mein Hunger gestillt wird.